Warum pflanzt ihr ausgerechnet Bäume anstatt einen anderen guten Zweck zu unterstützen?

Bäume sind die effizientesten CO2-Filter der Welt. Dass sie gut für die Umwelt sind, ist also schon einmal klar. Sie können zudem ganze Landschaften und Ökosysteme verändern und wertvollen Lebensraum für mehr Biodiversität und bedrohte Tierarten schaffen. Sie helfen außerdem in kargen Gegenden die Wüste in Schach zu halten, den Wasserzyklus wieder in Gang zu bringen und trockene Böden wieder in fruchtbares Ackerland zu verwandeln. 

Damit können Bäume ganze Dörfer ernähren. Die Gemeinden rund um die Pflanzgebiete können Obst und Gemüse, Samen und Kräuter für ihren eigenen Verbrauch ernten oder auf den lokalen Märkten verkaufen. Von den Einnahmen können sie Medikamente kaufen, ihre Kinder zur Schule schicken und stabilere Unterkünfte bauen. Durch die Arbeit im Pflanzprojekt erhalten Frauen ein eigenes Einkommen, Männer müssen nicht mehr meilenweit reisen um Geld zu verdienen. Dies erlaubt den Familien in den fruchtbaren Waldregionen sesshaft zu werden anstatt auf der Suche nach Einkünften ihre Heimat verlassen zu müssen. 

Wer Bäume pflanzt, unterstützt also nicht nur die Umwelt, sondern hilft vor allem die politische, wirtschaftliche und gesundheitliche Situation rund um die Pflanzgebiete zu stabilisieren. Ziemlich beeindruckend, oder?

Fotos: WeForest / Beeldkas

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